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Das
gewählte Brückentragwerk ist ein beidseitig elastisch
eingespanntes Rahmentragwerk. Es hat einen mittels Spannglieder
in die Stb-Widerlagerwände fest eingespannten Stahlverbundüberbau
mit sieben Stahlträgern im Achsabstand von 2,5 m. Diese sind über
Kopfbolzendübel schubfest mit der Stb-Fahrbahnplatte verbunden.
Die Spannweite beträgt 35,5 m, die Brückenbreite 18,0
m. Vier gleiche, kräftige Steinwinkel markieren die Brücke
im Stadtraum in ihrer historischen Länge. Sie schaffen die Übergänge
zu den Uferbereichen. Wie die historische Brücke entwickeln
sie sich als Sandsteinflächen aus den steinernen Uferwänden.
Die Brückenausstattung mit einer Fahrbahn aus Gußasphalt,
4,0 m breiten mit Granitplatten belegten Gehwegen und einem begrenzenden
Granitbord, unterstreicht den Charakter einer städtischen
Brücke. Eine Reihung von 6 Lichtstelen je Gehwegseite rhythmisiert
und markiert die Brückenlänge. Die Pfosten des mit horizontalen
Gurten aus Flachstählen vertikal gegliederten Geländers,
gehen ebenso wie die Teilung der Granitplatten auf diesen Rhythmus
ein. Ein Randprofil aus U-Stahl unterstreicht zusammen mit dem
weit außen liegenden Randträger den kräftigen Charakter
der Brücke.
Mitarbeiter: Jürgen
Stoye
Ingenieurbüro Leonhardt, Andrä + Partner, Berlin
Auftraggeber: Land Berlin, SenBauWohn
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