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H.A.U.
die Zinkbox Berlin-Lichterfelde 2002 |
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| Projektbeschreibung | Ein zweigeschossiges Einfamilienhaus aus den 30er Jahren sollte erweitert werden. Wir konnten den Eingriff auf einen eingeschossigen Anbau an der nordöstlich zum Garten hin liegenden Gebäudeecke beschränken. Unser Anliegen war es, die einzelnen aus der Gebäudeflucht heraustretenden Bauteile zu einem Ganzen zusammen zu fassen. Das Dach des neuen Baukörpers integriert somit die alte Eingangsanlage mit Vordach im Norden und umgreift die im Osten vorgebaute Veranda. Eine vor die Ostfassade des Neubaus gelegte Terrasse schiebt sich in den Garten.
Die neue Küche im Anbau bildet das funktionale Bindeglied zwischen der Terrasse als Gartenzugang und dem zentralen Essplatz in der Veranda. Die in der Achse der Diele stehende Terrassentür spendet Licht und bietet vom Eingang her Durchblick in den Garten. Zwischen Küche und Treppenhaus im Altbau konnten wir ein Dusch/WC integrieren. Die mit einem extensiven Gründach versehene Zinkbox schwebt 70 cm über dem Gelände und übernimmt somit die Sockelhöhe des vorhandenen Einganges. Der Anbau wurde als Holzständerkonstruktion konzipiert. Die Außenhaut bilden horizontale Zinkblechscharen. Der untere Abschluß des Anbaus wird aus einem umlaufenden verzinkten Stahl-U-Profil gebildet, das die Terrasse und die Treppenanlage des Einganges mit einschließt. Auch der obere Abschluß wird aus einem verzinkten Stahl-U-Profil gebildet, der die Attika, das Vordach und die Veranda einbindet. Als Terrassenbelag sind Lärchenholzbohlen flächenbündig zwischen die umlaufenden U-Profile gelegt. Rechteckige Leuchten mit opaken Plexiglas-Abdeckungen über der Terrassentür, am Fensterband zur Terrasse und an der Eingangstreppe setzen vertikale und horizontale Akzente. |
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| Mitarbeiter | Nicole Knake | ||
| Auftraggeber | Petra und Bernd Hauschulz, Berlin | ||
| Projektdaten | Die
Wohnfläche des Anbaues beträgt 31,40 qm Bauzeit: März bis Juni 2002 |
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